Ich tue das nur für mich, nicht gegen die anderen! – Von guten Grenzen und eigenen Bedürfnissen

Wenn immer nur die Bedürfnisse der anderen im Vordergrund stehen, wir versuchen, es allen Recht zu machen und unsere eigenen Grenzen nicht achten – dann haben wir selbst wenig Platz in unserem eigenen Leben. Dann fühlen wir uns getrieben von Verabredungen, Erledigungen, To-Do-Listen, dem Kram der anderen, den Beschwerden, den unerledigten Dingen. Das hat wenig mit Selbstbestimmung zu tun. Besonders Frauen, aber auch viele Männer, kommen irgendwann an einen Punkt, an dem Sie zu viel fremd- und zu wenig eigenbestimmt sind. Sie suchen nach Freiheit und mehr Raum für sich selbst. Verständlich und absolut richtig. Ist das auch bei Ihnen so oder so ähnlich?

Wenn Sie beginnen nach dem zu suchen, was Sie eigentlich wollen und anfangen, gute Grenzen für sich zu setzen – dann kommen Sie innerlich und äußerlich in Bewegung. Das trifft nicht immer auf die Zustimmung Ihres Umfeldes – dafür zu mehr Befriedigung mit dem eigenen Lebensweg.:

  • Vielleicht rebellieren Ihre Kollegen, weil Sie nicht mehr alles so freundlich und grenzenlos aufnehmen
  • Vielleicht rebelliert Ihre Familie, weil Sie Dinge anders geregelt haben wollen
  • Vielleicht beschwert sich Ihr Partner oder Ihre Partnerin, weil es nicht mehr so läuft und nicht mehr so bequem ist wie bislang.
  • Vielleicht rührt sich auch Ihr innerer Widerstand, die Grenze des Bekannten, der Gewohnheit, der Sicherheit und möchte zurück zum Alten.

Das kann passieren und für solche Momente brauchen Sie ein dickes Fell und ein klares Ziel. Für sich. Nur für sich.

Gute Grenzen für sich zu ziehen heißt nicht, dass Sie etwas Schlechtes gegen andere tun. Vielleicht kommt Ihnen das in der Vorstellung erstmal so vor, aber letztendlich tun Sie es vorrangig für sich. Oder möchten Sie sich selbst wieder hintenan stellen? Kein anderer Mensch befriedigt Ihre Bedürfnisse – das können nur Sie selbst tun. 

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was wäre das in Bezug auf Ihre Grenzen und Bedürfnisse? Auf diese Nachfrage wissen manche Menschen gar nicht so schnell eine gute Antwort. Hier braucht es auch keine Hektik. Lassen Sie sich Zeit und dann gehen Sie Ihren Wunsch an.

In meiner Arbeit mit Menschen und Ihren Bedürfnissen gehe ich deshalb Schritt für Schritt mit meinen Klienten vor: Wir schauen uns zunächst die Gesamtsituation an und finden heraus, woher das kommt, dass Sie ihre Grenzen so und nicht anders gesetzt und mit ihren Bedürfnissen vielleicht nicht so pfleglich umgegangen sind. Das ist elementar. Motivation entsteht durch Verstehen. Dann können Sie entscheiden, was Sie davon behalten oder ändern wollen. Parallel dazu und besonders im nächsten Schritt wird sich etwas verändern: Ihr Bewusstsein für sich selbst, Ihre Entscheidungsfreiheit hinsichtlich Ihrer Bedürfnisse und Ihrer Grenzen und auch Ihr Umgang mit sich selbst und anderen.

Das alles geht – wenn Sie es wollen. Ich kann Sie dabei ein Stück begleiten.

Schritt für Schritt. 

Also – Wer – außer Ihnen – trifft Ihre Entscheidungen in Ihrem Leben?

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