Burnout, Stress & Co.:  Wie geht es zurück zu Ihrer Kraft & Stärke?

Sie fühlen sich erschöpft, antriebslos und empfinden wenig(er) Freude an Ihrem Leben? Sie haben das Gefühl, sich selbst nicht wieder zu erkennen? Es fällt Ihnen schwer sich zu konzentrieren, schlafen schlecht und die Menschen in Ihrem Leben gehen Ihnen auf die Nerven? Und vor allem: Sie kommen mit den Anforderungen Ihrer Arbeit, ihren Beziehungen, dem, was sie alles leisten und dem Rhythmus Ihres Alltags nicht mehr zurecht? Und – wer setzt diese Anforderungen – woher kommen diese maßlosen Antreiber in Ihnen?

Burnout, Erschöpfung, Stress & Co haben ganz individuelle Hintergründe. Für Betroffene ist es gerade am Anfang wichtig abzuklären, ob Ihre seelische Symptome körperliche Ursachen haben oder eine Krankheit vorliegen könnte. Das heisst, gehen Sie zu Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich hinsichtlich Ihrer Beschwerden untersuchen. Nehmen Sie Ihre Symptome ernst und reagieren Sie auf die Anzeichen Ihres Körpers. Machen Sie sich ein vollständiges Bild von Ihrer Krankheit. Das ist ein erster wichtiger Schritt für jeden Betroffenen auf dem Weg zurück zu Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit.

Ich sage immer, wer ‚ausgebrannt‘ ist und gefühlt einen Burnout hat, der hat auch mal für etwas gebrannt, hatte mal Kraft und Zuversicht in Bezug auf Arbeit, andere Menschen und das Leben. Das Dilemma ist nur, dass Menschen mit Burnout und Erschöpfung häufig mehr geben als sie kräftemässig können, sich von Außen getrieben fühlen und irgendwann den scheinbar ständigen Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen sind, Ihre eigenen Symptome und manche Krankheit zu wenig ernst nehmen. Weil Sie es nicht anders gelernt haben oder es allen Menschen in ihrem Leben Recht machen wollen – und dann erst sich selbst. Das kann bei Betroffenen unweigerlich zu Anzeichen der Erschöpfung und Burnout führen.

Nein, wir können nicht immer nur aus unserem Krafttank schöpfen, ohne Pausen zu machen und ohne uns in unserem Leben auch zu regenerieren. Burnout ist also auch eine Chance, eine Notbremse des Körpers um dem Kopf zu sagen: So kann es mit mir nicht weitergehen.

Eine Therapie mit dem Thema Burnout, Erschöpfung, Umgang mit Stress oder ähnlichen Symptomatiken beginnt erstmal mit einer Stabilisierung. ‚Tempo raus‘, wie ich es nenne. Das ist ganz wichtig für Betroffene. Was kann kurzfristig aussortiert werden, damit Sie sich auffangen und stärken können? Wer kann Sie dabei unterstützen; wen können Sie aus ihrem persönlichen Umfeld um Hilfe bitten? Ich weiß, um Hilfe zu bitten ist nicht jedermanns/-fraus Stärke – aber wichtig, gerade wenn Sie so sehr an Ihrer Kraftgrenze sind.

Und dann, wenn Sie wieder etwas Boden unter den Füßen haben, dann gehen wir auf Spurensuche nach dem, warum das bei Ihnen so gekommen ist und wie das anders gehen kann: Das gute-Grenzen-setzen und das Nein-Sagen und das gut für sich sorgen und das Aussortieren der äußeren Anforderungen und vor allem inneren Antreibern. Entscheiden Sie selbst, was Sie davon behalten wollen und was nicht. Nur für sich selbst.

Schritt für Schritt.

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