Ich trage dich

ich trage dich

Ich trage dich! Trägst du mich?

Vertrauen und Zutrauen in Beziehung & Leben

(M)eine Hommage an die Liebe!

Ich mag Bilder, die etwas in mir in Bewegung bringen, eine Emotion auslösen, mich zum Nachdenken, Kichern, Staunen, Träumen oder Mitgehen anregen. Als ich die Bilder, die hier in diesem Beitrag zu sehen sind, sah, war ich berührt und ein kleiner, glücklicher Schauer lief mir über den Rücken. Ich trage dich. Es sind die Bilder von #alexascha, ich habe sie auf Instagram gesehen und sie sind Teil von ihrem sehr schönen und authentischen Profil.

Warum genau dieses mich so berührt hat? Weil es mich daran erinnerte, wie wertvoll es ist, in einer Beziehung zu leben, in der ein Partner den anderen trägt und wie schön es ist, wenn dadurch eine Balance ent- und besteht. Ich finde diese Bilder, fangen das so wunderbar leicht und kraftvoll ein. Und weil sie mir gefielen, fragte ich #alexascha, ob Sie mir diese Bilder auch für einen Artikel leihen würde – und das tat sie dann zu meiner großen Freude auch. Danke hierfür und mein Geschenk für euch – ein heutiger mutmachender Blogbeitrag zu Vertrauen und Zutrauen in Beziehung & Leben und dass euch diese Kraft, diese Leichtigkeit und vor allem diese Liebe nie abhanden kommt!

Blog alles du Evelyn Richter-Schäfer

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Bilder: #alexascha (Instagram)

Ja, ich möchte euch anstecken – mit dem Mut zur Liebe, zum Vertrauen und zum Zutrauen in euren Beziehungen und damit in eurem Leben.

Heute kommt (m)eine kleine Hommage an die Liebe! (Ganz unabhängig davon, dass es nicht immer so leicht ist – aber für einen Moment, nur für einen schönen Moment darf es einfach mal ganz leicht sein. Weil wir solche Momente brauchen, gerade in heutigen Beziehungen, die so viel äußere Ablenkung tragen müssen. Und vielleicht steckt es dich oder euch als Leser an für mehr solcher Momente?

Ich trage dich: Sehnsucht & Angst zugleich!

Die Arbeit mit Paaren ist sicher nicht nur für mich persönlich die Königsdisziplin der Systemischen Therapie und ich weiß sehr wohl, dass es nicht immer ein Happy End geben kann. Manchmal ist es der bessere Weg für Partner, neue Schritte ohne einander zu gehen. Aber ich will heute gar nicht groß von den Schwierigkeiten von Paaren sprechen, sondern eher zu Mut und Zutrauen und Vertrauen anregen. Warum denn nicht auch mal so?

Ich weiß, es heisst in den Ausbildungen, dass wir Therapeuten neutral sein sollen, um Klienten gut begleiten zu können – eben auf ihrem Weg und nicht auf ‚meinem‘ Idealweg – und appelliere in meiner Arbeit immer wieder an jeden Einzelnen in einem Paar, für sich zu schauen, was jeder für sich braucht – und dann auch zu schauen, was sie miteinander brauchen. Und gleichzeitig bin ich in meinem eigenen Leben immer wieder selbst dazu aufgefordert, meiner inneren Stimme zu vertrauen, mir zu vertrauen und mich in meinem Leben und in meiner Partnerschaft zuzutrauen. Mit den Jahren folge ich immer mehr meiner Sehnsucht und meinem inneren Instinkt und ja, meinem Wunsch, mein Leben mit dieser Kraft zu gestalten. Gemeinsam statt einsam. Natürlich begegne ich dabei auch meinen Ängsten, meinen Prägungen, meinen Erfahrungen – und ja, manchmal läuft’s nicht wie ich will. Aufstehen, Krone richten, weitergehen. Mit meinem Partner. Immer und immer wieder. Kämpfen, hoffen, lieben, erleben, leicht und schwer zugleich. Und schön. Es lohnt sich, nicht aufzugeben sondern dranzubleiben. Folge immer deiner Sehnsucht – denn darin liegt viel Kraft und ich glaube daran, dass diese sehnsuchtsvolle Kraft in jedem Menschen steckt, unabhängig von seinen Prägungen und seinen Erfahrungen. Wie ist das bei dir? Traust du dich?

„Geliebt wirst du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.“

Fast immer, so erfahre ich es, haben die Menschen Sehnsucht nach Vertrauen und Zutrauen und manchmal eben auch Angst genau davor. Weil Sehnsucht manchmal mit Schwäche verwechselt wird statt der Einladung zu einem gemeinsamen Gestalten und das sich immer wieder aufeinander einlassen eben auch Stärke bedarf.

Dem Partner zu vertrauen und sich selbst zuzutrauen heisst also auch, sich in seiner Schwäche wie auch in seiner Stärke zu zeigen. Es bedeutet, dass der eine dem anderen vertrauen kann, dass er das, was ihm entgegengebracht wird, sorgsam behandelt wird. Es bedeutet ebenso, dass der eine sich zutraut, sich dem anderen gegenüber offen zu zeigen: mit allen Wünschen, Ängsten, Sehnsüchten, Zweifeln, allem Suchenden und allem Findenden. Ohne benutzt zu werden, ohne abgewertet zu werden – sondern in seinem ganzen Wert gesehen zu werden. Es bedeutet auch nicht zuletzt, sich selbst so weit zu vertraue, dass man selbst auch gut auf sich acht gibt – für das eintritt, was einem wichtig ist und seinen Ärger über Verletzungen auch einen Ausdruck gibt. Wenn das gehalten werden kann – was soll dann schiefgehen? Hast du einen solchen Menschen gefunden und bist du ein solcher Mensch für jemand anderen?

Trägst du mich?: ein beidseitiges, partnerschaftliches Versprechen

Was ich an den Bildern von #alexascha auch so besonders finde, ist, dass jeder jeden trägt. Uneingeschränkt. Der Mühe wert. Für mich heisst das: weil der Mensch an meiner Seite zählt, weil ich es mir zutraue, ihn oder sie eine Zeit lang zu tragen, weil ich weiß und darauf vertrauen kann, dass er oder sie das für mich auch tun würde und wird. Weil ich möchte, dass es meinem Partner gut geht und ich weiß, dass es im Rahmen meiner Kräfte liegt, das eine Zeitlang zu tun.

Gleichzeitig bedeutet es für mich auch, dass jeder immer wieder schaut, auf die eigenen Beine zu kommen – sich nicht nur tragen zu lassen vom anderen, weil der Respekt dem eigenen und dem anderen Leben gegenüber es gebietet, auch sich selbst und den eigenen Beinen wieder zu vertrauen und sich kraftvolle, eigene Schritte wieder selbst zuzutrauen.

Ja, es ist wunderbar, wenn Paare auch immer wieder in ihr Gleichgewicht kommen und nicht immer nur der eine vom anderen zährt. Klar gibt es Dinge, die kann der eine besser als der andere und so teilt man sich Aufgaben im Leben – aber darum geht es nicht: vielmehr meine ich damit, dass jeder immer und immer wieder darum bemüht ist, die Partnerschaft kraftvoll in Bewegung zu halten und auch Energie und Kraft in die Entwicklung der Beziehung zu legen. Wäre das nicht schön und glaubt ihr daran?

Ich trage dich: Entscheide – mit allem was du kannst und trage ein Licht in die Welt!

Willst du eine tragende Beziehung? Dann glaube daran.

Du findest, das ist zu einfach formuliert? Dann glaube erst recht daran.

Möchtest du einen Partner, dem du vertrauen und dem du dich zutrauen kannst? Dann glaube daran und vor allem dir selbst.

‚Das sagt sich so leicht‘ oder ‚wenn das so leicht wäre‘ – ich höre es immer wieder. Ja, das Leben braucht die Leichtigkeit, braucht ein sehnsuchtsvolles, anziehendes Ziel. Woher soll dein Leben und auch deine Liebe sonst wissen, wohin sie sollen? Ich glaube, sich immer und immer wieder darauf auszurichten, mutig zu bleiben und einander in diesem Weg zu tragen – darauf kommt es letztendlich an. Nicht darauf, dass ‚immer nur der andere‘ etwas tun oder lassen soll – sondern dass man selbst klar und kraftvoll glaubt und dahin geht, wohin die Sehnsucht nach Vertrauen und Zutrauen trägt.

Ich weiß, dass das Leben nicht immer leicht läuft – aber das Leben will, dass es uns gut geht. Und da, wo ein Weg ist, da geht es auch leicht, da wo das Leben uns hinführen möchte, da öffnen sich auch Türen und vieles, wenn nicht sogar alles, steht und fällt mit einer inneren Entscheidung. Also glaube daran!

Überwinde deine Erfahrungen, deine Zweifel, deine Ängste – und visualisiere dir ein kraftvolles inneres Bild von einer tragenden Partnerschaft, in dem all das da ist, nach dem du dich sehnst. Alles oder nichts. Neurowissenschaftlicher haben untersucht, was Goethe vor vielen Jahren beschrieben hat, nämlich, wie stark dein ganz eigenes Vertrauen in das Erreichen in ein Ziel, in einen Wunsch, in eine Vorstellung letztendlich das Ergebnis beeinflusst. Und da genügen schon ein paar wenige Zweifel, um ein Ziel ins Wanken zu bringen – aber gelingt es dir, für einen Moment, ein ganz klares Bild von dem zu entwickeln, wohin du willst in deinem Beziehungsleben, in deiner Partnerschaft, dann kann es dir auch gelingen immer wieder genau da anzuknüpfen. Dann kannst du immer wieder genau dorthin.

Richte deinen ‚inneren Instinkt‘ aus, klar und fokussiert. Ich glaube daran, dass unser eigener Instinkt weiß, was möglich ist – ganz unabhängig von Erfahrungen, Ängsten, gesellschaftlichen Vorbildern. Vertraue deinem Instinkt und lasse dich ein auf eine durch und durch tragende Beziehung. Und wenn du gerade enttäuscht wurdest oder selbst enttäuscht hast – dann richte dich wieder aus, wie ein Kompass – auf dein Ziel, darauf woran du glauben magst. Und lass dich nicht beirren.

Und – trage damit ein Licht in die Welt, buchstäblich, ein helles, positives Licht. Zweifel, Ängste, Abwege gibt es genug – glaube an die Kraft des Vertrauens und trau dich an etwas Positives zu glauben in der Liebe wie im Leben. Denn letztendlich, und das bringt mich wieder zurück zu #Alexascha, ist es genau das, was wir um uns herum verbreiten und auch an die nächste Generation weitergeben. Wir tun das also nicht nur für uns – sondern auch für die Zukunft.

In diesem Sinne – noch ein Zitat von Goethe und ein Hoch auf die Magie, Anmut und Kraft von Liebe & Leben!

 

„Was alle Handlungen von Initiative angeht, so gibt es eine elementare Wahrheit, deren Nichtbeachtung zahllose Ideen und hervorragende Pläne umbringt: dass im Moment, in dem man sich definitiv verpflichtet, sich die Vorsehung ebenfalls bewegt.

Alle möglichen Dinge, die sonst nie passiert wären, passieren, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen folgt aufgrund der Entscheidung und bringt zu eigenen Gunsten alle Arten von Vorfällen und Begegnungen und materieller Unterstützung, von denen kein Mensch geglaubt hätte, dass sie auf diesem Wege kommen würden.

Was immer du meinst oder glaubst tun zu können, beginne es.

Handeln enthält Magie, Anmut und Kraft.“
(J.W.v.Goethe)

Du hast Fragen, Zweifel, Sehnsucht  und willst dieser endlich in deinem Leben Raum geben? Schau dich auf meiner Seite um, zum Beispiel unter Paartherapie,  und wenn es dir gefällt, dann nimm Kontakt zu mir auf und lass uns loslegen.

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